Peripateticism: Form, Content and Time in this Aesthetic (mostly in German)

In the processing of trying to persuade a Munich designer to join this aesthetic movement, I tossed together the following outline of central aspects this morning:

Form
- Unsicherheit in der Struktur
-in der Literatur sieht das so aus: die Protagonisten eines Erzähltextes erhalten durch die indirekte Rede oder durch die Zeit der Verben den Zugang zum Erzählen und zum Kommentieren über die Erzählung. Dadurch kann es bzgl. der Identität des Erzählers zur Verwirrung kommen: wer ist er? Ist er zuverlässig? usw.
- Vielfalt
- dies soll oft subtil sein (v.a. m.E. in der Mode), aber eine einheitliche Darstellung soll nicht vorkommen oder unterbrochen werden
- Hinweise auf Tiefe, verschiedene Ebenen, die Unsicherheit
- in der Mode kann ich mir vorstellen, dass man hier durch das Platzieren von sichtbaren Eigenschaften auf Nuance oder versteckte Teil (z.B. grüne Taschen in der Hose oder bei dem Futter) hindeutet
- Ausbrechen aus dem Rahmen
- in erster Linie heißt es, dass das Entworfenen keine Harmonie darstellt. In Bildern wäre der Barock hier ein gutes Beispiel, weil es mit der früheren Ganzheitdarstellung der Renaissance bricht. Leute, Gegenstände, Perspektiven explodieren aus dem Bild raus, greifen fast den Zuschauer an.
Inhalt
- Mischung aus realistischen (physikalischen/gegenständlichen), psychologischen, formellen und geistigen Elementen
- dies soll ein bisschen in Richtung einer Ganzheit gehen, aber auch im Sinne des Barocks, d.h. man stellt die ganze Welt dar, aber deutet auf Unmöglichkeit dieser Darstellung, in der das Entworfenen diese Ganzheit überwerft.
- ein Beispiel von diesem wäre in einem Erzähltext das Fehlen von einem Ende.
- Angst, Drohung, Unsicherheit, das Schicksal lauert überall
- in der Literatur wäre das auch ein Thema des Erzähltextes.
- Drohung durfte gut durch Material, Formen oder Farbe zum Ausdruck kommen
- Das ausschweifende Feiern von Augenblicken/Momenten, die vor dem Hintergrund der großen Schwierigkeiten des Alltags besonders hervorgehoben werden.
- Hoffnung
- in der Literatur erscheint das in Form von Protagonisten, die gegen die Schwierigkeit auch wenn ohne Erfolg immer kämpfen
- in der jetzigen Zeit des Untergangs des Wohlstands ist diese Eigenschaft wohl von untergeordneten Bedeutung. Das ist z.B. die Stärke von dem Kanadier Anthony Metivier.
- generell: die Umgebung oder das System droht, und die Protagonisten kämpfen, wobei die Drohung der Umgebung bzw. dem System sehr umstritten ist. Einige Personen sehen darin keine Drohung. Das ist z.B. was man in meinen Texten sieht.
- Austausch: eine Debatte über die verschiedene Optionen, Wege.
- Es gibt keine klare, einheitliche Lösung. V.a. keine, die durch den Vernunft erraten wird.
- Hier kommt wieder das Vielfaltthema auf
Zeit
- Generell an Epochen orientiert, die sich als Gegenepochen beschrieben lassen: Mittelalter, Barock, Romantik, (teilweise) Modernismus
(das ist im Gegensatz zu Epochen, die in erster Linie von Klarheit, Aufklärung und Vernunft geprägt sind: Renaissance, Aufklärung, Realismus)
- Wichtig ist auch ein klarer Bruch mit sowohl Modernismus (v.a. Abstraktkunst und Pop-Art) als auch Postmodernismus (Besessenheit von Form, Skeptizismus, Fehlen von der Glaube an Universalen, der Fokus auf Ausnahmen)
- Zeit ist auch insofern wichtig, dass das Geschaffene irgendwie für ein gegenwärtiges Audienz aufnehmbar ist, aber ohne ein Sklave des Marktes zu werden
- z.B. Literatur soll nicht zu lang sein und auf jeden Fall wesentlich lesbarer als Thomas Pynchon, aber nicht so billig, dass man auf Englisch das Verb „is“ in fünf Sätz hintereinander hat.
- Kunst soll Gegenstände erkennen lassen, aber ohne dass man zurück ins Realismus fällt
- Usw., aber wichtig ist auch hier in Kopf zu halten, dass aktueller Erfolg auf dem Markt ist wohl ein Versagen einer zukunftsträchtigen Ästhetik.
Post a Comment